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Apr 5

Kritik, die als Vorwurf oder Schlag unter die Gürtellinie daher kommt ist im Ursprung nichts weiter als eine Information. Es ungemein, sich selbst dort ein Stoppschild zu setzen und zu sagen

A) Warum bin ich eigentlich betroffen/emotional berührt/ wütend/enttäuscht?
B) Was sagt mir das über MICH?
C) Wie will ich darauf reagieren (wenn überhaupt)?

Unsere erste Reaktion in diesen Fällen ist meistens eher kontraproduktiv. Wir projizieren unsere eigene Enttäuschung oder Wut auf den anderen und werden stinkig. Die Ursache für unsere Gefühle liegt bei uns selbst, unseren Glaubenssätzen und unseren Wertesystem. Die Botschaft ist also an uns gerichtet und das Einhalten der Schlüssel zu neuen Erkenntnissen.

Mein Tipp: Fragt Euch in jeder Situation, in der Ihr gern schlagfertig sein möchtet: Was sagt mir dieses Gefühl über mich?

Wenn jemand behauptet “Du bist aber dick geworden.” und Ihr seid verletzt, dann deshalb, weil Ihr den Vorwurf anerkennt. Der Angriff triff Euch nicht wenn:

  • Ihr Euch selbst schlank fühlt.
  • Ihr Euch innerlich sicher seid, dass Ihr attraktiv seid.
  • Ihr wisst, dass Ihr etwas mehr Gewicht habt, aber das für Euch vollkommen in Ordnung ist.

Die Erkenntnis, dass der Vorwurf Euch berührt, könnt Ihr daher dazu nutzen, zu überlegen, ob Ihr etwas ändern wollt. Auch dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Ihr könnt daran arbeiten, die Schwäche zu beseitigen.
    Hier: Sport treiben+ gesünder ernähren=Abnehmen
  2. Ihr könnt Eure Einstellung dazu ändern.
    Ist es wirklich so schlimm etwas Übergewicht zu haben?
  3. Ihr könnt Euch in eine Umgebung begeben, wo dieser Punkt keine Rolle spielt.
    Sucht Euch Freunde, die Euch nicht nach dem Gewicht beurteilen.

So könnnt  Ihr aus einem Vorwurf neue Erkenntnisse über Euch selbst ziehen und Euer Sellbstwertgefühl sogar noch stärken.

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Hier kommt ein Hinweis mit schlagfertigem Nutzen für Sie:

Spannender Präsentieren! Rhetorik als Infotainment

Möchten Sie so reden, dass Ihnen die Zuhörer an den Lippen kleben? In diesem Seminar lernen Sie jedes noch so trockene Thema so zu verpacken, dass das Publikum mit offenem Mund zuhört. Top-Redner benutzen heute rhetorische Techniken, die sie von den allgegenwärtigen Präsentationen abheben. Im Medienzeitalter braucht es Faszination in Reden und Präsentationen.

Nächster Seminar-Termin: 12. - 13.03.2010 in Frankfurt/Main
Weitere Infos und Anmeldung ...

Gero Teufert, Rhetorik-Trainer

 

Mär 6

Viele Menschen glauben bei der Schlagfertigkeit ginge es primär darum, ein Rededuell zu “gewinnen”. Geht es Euch auch so? Da setze man einen Schlag und der Gesprächspartner ist fertig, so steckt es ja schon in dem Wort Schlagfertigkeit, oder nicht?

Ihr ahnt es schon: Ich bin anderer Ansicht. Bei der Schlagfertigkeit geht es nicht darum, einen anderen auf Gedeih und Verderb fertig zu machen. Selbst wenn ihr gewinnt, wie fühlt sich dann der Verlierer? Wird er nicht jede Gelegenheit nutzen, es Euch zurück zu zahlen und selbst einen Sieg davon zu tragen. Techniken mit denen Ihr wie mit einer Keule alles kurz und klein schlagen könnt, die so genannte “Kampfrhetorik” gibt es zu genüge. Aber genau darum soll es in diesem Blog nicht gehen. Wäre es nicht viel mehr wünschenswert, aus einer spannungsgeladenen Situation heraus zu kommen und zurück zur Sachebene zu finden?

Genau das könnt Ihr mit Schlagfertigkeit erreichen. Die Techniken, die ich nach und nach in diesem Blog weitergebe, helfen Euch eine Situation, die zu entgleisen droht, wieder einzufangen. Sie können auch dafür sorgen ruhig und souverän zu reagieren, wenn jemand mal wieder unter die Gürtellinie zielt.

Viel zu häufig finden wir uns in einer Situation, in der uns ein anderer einen Vorwurf macht, der aus irgendwelchen Gründen sitzt. Da stehen wir dann und sind sprachlos und wissen nichts mehr zu sagen. Ist es Euch auch schon mal so gegangen? Eine der wichtigsten Eigenschaften von Schlagfertigkeit ist Euch Raum zu geben, um überhaupt in angemessener Form zu reagieren.

Ihr zeigt geistige Beweglichkeit, Originalität, Kreativität, Durchsetzungskraft und den geschickten Umgang mit Worten (Eloquenz darf ich ja nicht mehr sagen). Ihr beweist Souveränität wenn Ihr sie benötigt. Ihr könnt clever argumentieren, auch bei kritischen Fragen. Und ihr überwindet die Sprachlosigkeit. Das ist die verbale Schlagkraft, die Euch vermitteln möchte.

Noch etwas: Häufig sind es die Gefühle, welchen den Unterschied machen. Wer schlagfertig ist, fühlt sich einfach besser und damit wächst Schritt für Schritt das Selbstwertgefühl. Menschen mit einem höheren Selbstwertgefühl reagiesen nicht nur besser sondern sind insgesamt erfolgreicher mit dem was sie tun. Falls Ihr mir nicht glaubt, probiert die Techniken aus.

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