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Kanzlerduell

Beim Kanzlerduell: Beide Kandidaten sind sich merkwürdig einig, Steinmeier zeigt graduell überraschende Ansätze einer kämpferischen Auseinandersetzung, ansonsten beide rhetorisch weich gespült.

Beide geben sich ruhig und sachlich, vor allem möchte niemand Angriffsfläche bieten, insbesondere bieten die Aussagen beider:

  • keine Angriffsfläche
  • brave Rhetorik
  • keine Spitzen
  • keine Leidenschaft
  • keine Spontaneität (insbesondere die Schlussapelle an die Wähler waren so spannend wie die Weihnachtsansprache)

Was ich besonders schade finde ist, dass uns keiner der beiden Kandidaten einen wirklichen Plan für die nächste Legislaturperiode anbietet, geschweige denn einen gangbaren Weg aus der Krise zeigen kann. Von echten Staatsfrauen und -männern sollten wir sogar erwarten, dass die Perspektiven deutlich darüber hinaus gehen. Davon finde ich da leider nichts.

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2 Responses

  1. Hannes Says:

    Was soll man sagen. Ein enttäuschendes Duell. Das was Merkel und Steinmeier serviert haben, war lediglich neu aufgewärmt. Nichts neues.

  2. Julia Sobainsky Says:

    Nach dem Duell möchte man keinen von beiden zum Kanzler. Wer so ohne jede Leidenschaft und jedes Verve ist, kann unmöglich irgendwas oder irgendwen aus der Krise holen. Wer sich bei seinem eigenen Kanzlerduell langweilt, gehört nicht in die erste Reihe.

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