Die Macht des ersten Eindrucks

Nach etwa 100 Millisekunden steht fest, wen wir attraktiv, sympathisch oder vertrauenswürdig finden und wen nicht. Wir beurteilen die Menschen, denen wir begegnen also zuerst einmal nach dem Aussehen – Es mag oberflächlich klingen, doch schützen kann man sich davor nicht.
Wie man in diesen 100 Millisekunden seinen neuen Gegenüber für sich gewinnen kann, haben wir einmal für Sie zusammengefasst.

Wichtiger als Worte: Sensorische Reize
In diesen wenigen Millisekunden ist natürlich Körpersprache, Geruch und Gestik&Mimik von großer Bedeutung, denn zu Wort kommt man in diesem kurzen Zeitraum kaum.

Lächeln

Wie Sie vermutlich schon geahnt haben, gilt das Lächeln als äußerst wichtiger Punkt für den ersten Eindruck, denn jeder der lacht, ist schön.
Ein offenes und herzliches Lächeln verbindet die Menschen miteinander, denn es steckt an. Es wurde sogar nachgewiesen, dass man sich die lächelnden Gesichter besser merken kann als andere.
Außerdem gilt das Lächeln auf den Lippen als Hebel für die Karriere. Man wird nicht nur mehr von den Kollegen geschätzt, sondern auch die Vorgesetzten bewerten Sie auf Grund des bleibenden sympathischen Eindrucks besser.
Also worauf warten Sie noch? Schenken Sie Ihren Mitmenschen ein Lächeln!

„Den kann ich gar nicht riechen!“

Dieser Ausdruck kommt nicht von ungefähr.
Tatsächlich ist der Duft sehr wichtig, wenn auch unterschwellig. Männer gelten dabei als anfälliger für den Duft der Damen und deshalb gilt: Weniger ist mehr. Ein zarter Duft, der zu Ihnen passt, genügt, denn die reine Duftwolke hinterlässt tatsächlich einen negativen Eindruck.
Anders ist es bei Frauen. Dort wird ein sinnlicher Duft von den Männern als positiv eingestuft. Dennoch gilt: Nicht zu viel des Guten.

Der Handschlag

Nicht zu fest, aber auch nicht zu locker. Das ist einfacher als gedacht, also proben Sie es gerne einmal mit einem Kollegen und lassen Sie sich eine ehrliche Meinung geben. Besonders die Frauen sollten darauf achten, die Hand nicht zu schlaff zu geben, denn dann kann beim ersten Eindruck sofort Sympathie und Willensstärke übermittelt werden.

Kleider machen Leute

Dieser Punkt ist ganz einfach: Entdeckt man Gemeinsamkeiten, so findet man sich auf Anhieb sympathischer. Bei einem Bewerbungsgespräch sollten Sie sich also dem Dresscode des Unternehmens entsprechend stylen.
Dabei gilt: nicht zu viel nackte Haut! Diese lenkt von dem, was Sie zu sagen haben ab und das wollen Sie sicher nicht.

Blickkontakt

Unbewusst fragt man sich generell bei der ersten Begegnung wie vertrauenswürdig die Person ist.
Wichtig ist dabei der Blickkontakt. Halten Sie diesen jedoch nicht zu lang, denn dann schwenkt man ganz schnell zu einem instinktiven Gefühl der Bedrohung. Nach spätestens 3,3 Sekunden sollte man dem starren Blick eine Pause gönnen. Halten Sie also Blickkontakt, übertreiben Sie es jedoch nicht.

Wenn der erste Eindruck missglückt

Geht der erste Eindruck schief, ist das Bereinigen nicht einfach. Dennoch heißt es – nicht zurückziehen! Geben Sie sich Zeit, denn dann können Sie auf neutralem Wege zeigen, dass der erste Eindruck durch Missstände zustandekam und Sie eine sympathische Persönlichkeit haben.
Reden Sie sich dafür nicht um Kopf und Kragen, erklären Sie höchstens wie es zu dem falschen Eindruck kam und erlangen Sie mit der Zeit wieder den Respekt des Gegenübers.

One thought on “Die Macht des ersten Eindrucks

  1. Holger sagt:

    Ich hab gestern gelernt, dass der erste Eindruck sehr persistent ist. Es ist also schwierig, diesen wieder loszukriegen.

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