Ein Seminarteilnehmer griff eine überwiegend in Schwarz gekleidete Teilnehmerin an:
Twitter It!Er: "Ganz in Schwarz? Trägst Du Trauer"
Sie: "Ja klar, ich habe mein Mitleid für Dich zu Grabe getragen."
Ein Seminarteilnehmer griff eine überwiegend in Schwarz gekleidete Teilnehmerin an:
Twitter It!Er: "Ganz in Schwarz? Trägst Du Trauer"
Sie: "Ja klar, ich habe mein Mitleid für Dich zu Grabe getragen."
In der letzten DSDS-Sendung kam dieser Spruch von Dieter Bohlen. Universell einsetzbar, für alle Vorwüfe über das Alter:
Twitter It!“Lieber Fünfundfünfzig als 08/15!”
Die befreundeten Kollegen Sven und Daniel stehen vor dem Kaffeeautomat. Das betagte Modell ist mal wieder ausgefallen.
Daniel grantelt: “In dieser Firma wird aber auch gar nichts ersetzt, was alt ist und nicht mehr richtig funktioniert.”
Sven kontert: “Das ist wohl auch der Grund, warum Dir noch nicht gekündigt wurde.”
Beide lachen herzhaft.
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Gero Teufert, Rhetorik-Trainer
Am Wochenende hat die Neue Rhein/Ruhr Zeitung über das Blog berichtet:
Online findet sich der Artikel unter http://www.derwesten.de/nachrichten/nrz/2009/4/16/news-117277813/detail.html .
Twitter It!
Männer, deren Haare sich langsam lichten, müssen sich häufig so etwas anhören wie:
“Bei Dir kommt das Knie langsam raus.”
Zuerst mal “milde” Konter-Vorschläge:
Gewöhn Dich dran.
Ich mache halt Gehirn-Jogging, da kann es schon mal sein, dass ein Bein rausguckt.
Lieber ein kahler Gipfel des Glücks als ein Tal haariger Sorgen.
Wer etwas mehr Heimzahl-Effekt haben will, kann folgendes verwenden:
ICH entwickle mich halt noch weiter.
Besser eine Lichtung auf dem Kopf als ein Verstand im Dunkeln (so wie bei Dir).
Besser das Knie obendrauf als nur Flausen darin (wie bei Dir).
Die ganz sachliche Zurückweisung zuzüglich “Eins auswischen”:
Wir wollen doch jetzt nicht über Äußerlichkeiten diskutieren. Niemand weiß besser als Du, wie peinlich das werden kann.
Noch etwas deutlicher sind diese Konter:
Wo es bei mir lichter wird, sind bei Dir die Lichter längst aus.
So etwas bekommt man nur, wenn man sich intellektuell weiterentwickelt. Übrigens: herzlichen Glückwunsch zu Deiner üppigen Haarpracht.
Besser eine Frisur mit Knie als ein Gesicht wie ein ….
Was Ihr hier ergänzt, ist halt eine Frage des Stils, außer des bösen Worts mit A lassen sich andere Vergleiche finden:
Besser eine Frisur mit Knie als ein Gesicht wie Du.
Besser eine Frisur mit Knie als ein Gesicht wie Karl Dall.
Besser eine Frisur mit Knie als ein Gesicht wie Kalli Calmunds Hinterteil.
Kennt Ihr noch eine gute Antwort? Dann einfach als Kommentar ergänzen.
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Gero Teufert, Rhetorik-Trainer
Dieses Video hat mich sehr bewegt. Da gibt es Menschen, die sind unglücklich, weil sie nicht die richtige Wohnung haben, nicht die richtige Kleidung, nicht die schönsten Schuhe. Andere sind glücklich, obwohl sie noch nicht einmal Füße haben, an denen sie Schuhe tragen könnten.
Allen, die gerade denken, sie müssen Schläge einstecken, allen, die sich in unglücklichen Umständen befinden, die denken, sie steckten in einer Krise, kann ich nur empfehlen: Schaut es Euch an.
It matters how you finish.
Mit der “Lieber als”-Technik lassen sich Vorwürfe sehr elegant abwehren, die feindseelig auf persönliche Eigenschaften abzielen.
“Du bist naiv.”
–> “Lieber naiv als verbohrter Technokrat!”
Damit Ihr die Technik anwenden könnt, wählt Ihr zu dem Vorwurf einfach das extreme Gegenteil. Ihr beantwortet also die Frage “Wie ist jemand, der diese Eigenschaft gar nicht hat?” Dieses Gegenteil muss so weit im Extremen liegen, dass es schon unangenehm ist, so einem Zeitgenossen zu begegnen.
Der Konter lautet dann “Lieber [der Vorwurf] als [das extreme Gegenteil].”
Diese Technik hat den Vorteil, dass der eigentliche Vorwurf unwidersprochen bleibt. Es gibt also gar keine Diskussion darum, ob der Vorwurf zutrifft oder nicht, Ihr sagt lediglich: “Schau mal, ganz ohne diese Eigenschaft wäre es auch nicht gut.”
“Du bist so emotional.”
–> “Lieber emotional als völlig gefühllos!”
“Brillenschlange.”
–> “Lieber eine Brillenschlange als gar kein Durchblick!”
Wenn Ihr es dem Angreifer heimzahlen wollt, dann könnt Ihr in dieser Technik einfach ein “…so wie Du.” an den Konter anhängen. Aber Achtung! Diese Art der Antwort ist sehr konfrontativ.
“Brillenschlange.”
–> “Lieber eine Brillenschlange als gar kein Durchblick, so wie Du!”
“Du hast ja kein Gefühl.”
–> “Besser kein Gefühl als so naiv wie Du!”
Es ist manchmal schon merkwürdig, wofür Menschen meinen, eine schlagfertige Antwort zu benötigen. In einemXING-Forum fand ich diese Anfrage von einer Trainer-Kollegin:
Sie sitzen mit einem Kollegen in einem Kundenmeeting. Leider schwappt Ihnen Ihr Mineralwasser auf den Tisch. Dieser sagt hierzu: “Es ist doch in jedem Meeting das gleiche: immer diese Unachtsamkeit!”
-> Wie weisen Sie den Kollegen in seine Schranken?
-> Was wäre hier ihre schlagfertige Antwort?
Bitte macht Euch eins klar: Es gibt Situationen, für die braucht es keine schlagfertige Antwort, für die braucht es eine Lösung. Hier ist also ein Missgeschick passiert, dumm genug. Die einzig richtige Reaktion wäre also zu sagen: “Sorry. Ich besorge schnell einen Lappen.” Schlamassel aufwischen und weiter im Thema.
Der “nette Kollege” bewegt sich in Taktlosigkeit, na bitte. Aber was sollte es bringen, hier eine schlagfertige Antwort zu platzieren? So etwas wie: “Ich habe das Wasser verschüttet, das Sie mir nicht reichen können.”? Auf keinen Fall. Egal, was Ihr Euch da einfallen lasst, Ihr wirkt streitsüchtig und zickig. Schlimmer noch: Vor Augen des Kunden werden interne Zwistigkeiten nach außen getragen. Das schadet dem Ansehen des gesamten Unternehmens.
Je länger über das Missgeschick diskutiert oder gar gestritten wird, desto mehr Zeit und Energie wird auf falsche Themen verwandt. Nach dem Meeting könntet Ihr den Kollegen unter vier Augen freundlich darauf hinweisen, dass seine Bemerkung nicht hilfreich war, das ist aber schon alles.
Mein Tipp: Keine Schlagfertigkeit um jeden Preis. Kümmert Euch um die Lösung von Problemen und darum, schnell wieder auf Sachthemen und die wichtigen Ziele zurück zu kommen.
Twitter It!
Belauscht in der Main-Metropole:
“Der Frühling zieht langsam ein in Frankfurt. Aber vergessend wir die Ärmster der Armen nicht. Gestern Nacht sind im Grüneburgpark zwei Banker erfroren.”
Twitter It!
Alles redet von der Krise. Bei Euch auch? Falls in Eurem Unternehmen die Mitarbeiter und Führungskräfte noch guten Mutes sind, dann sorgen aber auf jeden Fall die Medien dafür, dass die Krise präsent bleibt. Eines wird dabei gern vergessen: Die Berichte von Krisenzeiten nähren die Krise weiter. Je mehr Menschen bewusst mit der Einstellung leben “Wir haben eine Krise.”, desto mehr wird nach Krisen-Indikatoren gesucht werden, die diese Sicht bestätigen. Und wer in dem Bewusstsein der Krise lebt wird auch Krisen-orientiert handeln: weniger investieren, sparen oder gar resignieren.
Dabei steckt in jeder Krise auch das Potential zu Neuem und Weiterentwicklung. In Krise formieren sich die Märket und Anbieter neu. Gerade jetzt solltet Ihr dafür sorgen, Eure Kenntnisse und Fähigkeiten auszubauen. Richtet Euren Blick auf das Positive.
Sehr gut zu diesen Gedanken passt der Aufruf zum Mutmach-Tag von Kai-Jürgen Lietz in seinem Entscheider-Blog. An diesem Tag – Als Datum wurde der 17. Juni gewählt, der ehemalige Nationalfeiertag, der an die Aufstände zur Freiheit in der DDR erinnerte. Das ist doch ein guter Zeitpunkt, um ein wenig Aufstand gegen Krise und negative Denkrichtungen zu üben. Damit möglichst viele Menschen dafür aktiviert werden, ist das ganze mit einem Aufruf zur Berichterstattung in Blogs und Twitter verbunden. Das mach in diesem Fall doch gern.
Meine Unterstützung hat die Aktion.

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Gero Teufert, Rhetorik-Trainer
Kritik, die als Vorwurf oder Schlag unter die Gürtellinie daher kommt ist im Ursprung nichts weiter als eine Information. Es ungemein, sich selbst dort ein Stoppschild zu setzen und zu sagen
A) Warum bin ich eigentlich betroffen/emotional berührt/ wütend/enttäuscht?
B) Was sagt mir das über MICH?
C) Wie will ich darauf reagieren (wenn überhaupt)?
Unsere erste Reaktion in diesen Fällen ist meistens eher kontraproduktiv. Wir projizieren unsere eigene Enttäuschung oder Wut auf den anderen und werden stinkig. Die Ursache für unsere Gefühle liegt bei uns selbst, unseren Glaubenssätzen und unseren Wertesystem. Die Botschaft ist also an uns gerichtet und das Einhalten der Schlüssel zu neuen Erkenntnissen.
Mein Tipp: Fragt Euch in jeder Situation, in der Ihr gern schlagfertig sein möchtet: Was sagt mir dieses Gefühl über mich?
Wenn jemand behauptet “Du bist aber dick geworden.” und Ihr seid verletzt, dann deshalb, weil Ihr den Vorwurf anerkennt. Der Angriff triff Euch nicht wenn:
Die Erkenntnis, dass der Vorwurf Euch berührt, könnt Ihr daher dazu nutzen, zu überlegen, ob Ihr etwas ändern wollt. Auch dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:
So könnnt Ihr aus einem Vorwurf neue Erkenntnisse über Euch selbst ziehen und Euer Sellbstwertgefühl sogar noch stärken.
Twitter It!
Schöne Anekdote bei gesichtet.net:
Der misstrauische Chef will in den Urlaub fahren. Nachdem er alle Mitarbeiter mit Aufgaben versorgt hat
…verließ er die Räumlichkeiten und rief in Richtung unserer Büros ein kurzes “So, ich bin dann weg!”
Wie aus einem Munde ertönte es dann aus mehreren Büros einstimmig: “Schönen Urlaub!”, worauf Herr Chef nur leicht süffisant erwiderte: “Danke, wünsch ich Ihnen auch”
Der Chef drückt hier nicht nur gute Wünsche aus, sondern auch, dass er sich seines eigenen Kontrolldrangs über seine Mitarbeiter bewusst ist. Zwischen den Zeilen schwingt mit: Ich weiß, ich bin nicht perfekt und vermutlich übertreibe ich die Kontrolle etwas.
Der ironische Umgang mit den eigenen Marotten ist eine ganz wichtige Eigenschaft schlagfertiger Menschen. Er beweist Selbstreflektion und innere Größe.
Es zeigt, dass Ihr Euch selbst nicht so ernst nehmt, Euch Eurer Schwächen bewusst seid und damit umgehen könnt.
Daher Chefs und Führungskräfte:
Wünscht Euren Mitarbeitern gute Erholung – wenn Ihr selbst in Urlaub fahrt!
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Bei “Wer wird Millionär”:
Kandidatin:
“Ich nehme den Telefonjoker und rufe meine Freundin Beate an. Herr Jauch, die ist ein ganz großer Fan von Ihnen, die guckt jede Sendung.”
Jauch: “Ja, das ist doch normal, oder?”
Begeistertes Lachen im Publikum.
Jauch bedient sich hier eine Schlagfertigkeitstechnik, die ich “Der große Zampano” nenne.
Natürlich glaubt er nicht ernsthaft, dass es normal wäre, dass jeder Zuschauer alle Sendungen sieht. Genau darin liegt der Witz dieser Technik. Der Hintergrund ist ganz einfach.
Ihr gebt Euch selbst die Einstellung “Ich bin der Größte, Beste, Schönste. Alles was ich tue ist perfekt.”
Ich weiß, dass an dieser Stelle wieder einige denken “Das geht doch nicht. Ich bin doch nicht Günther Jauch. Der kann sich das leisten aber ich nicht.” Doch, genau das könnt Ihr. Ihr nehmt die Haltung des größten Großmauls ein und übertreibt dabei so weit, dass jeder versteht, dass die Antwort nicht ernst gemeint ist.
“Schön dass Du kommst, wir reden gerade über die größten Leistungsträger unserer Firma.”
–> “Können wir nicht mal über etwas anderes reden, als immer nur über mich?”
“Du solltest an Deiner Ausstrahlung arbeiten.”
–> “Noch mehr Ausstrahlung und ihr seid alle geblendet.”
“Hast Du Dir nie überlegt, was Gott mit Dir plant?”
–> “Frag lieber, was ich mit Gott plane!”
Über einen Beitrag in Strandgucker stieß ich auf den Artikel in der Aachener Zeitung.
Kurz gesagt: Ein selbst ernannter “Aktionskünstler” hat eine Karre Schafsmist vor einem Stand der NPD ausgeschüttet. Das Gericht bestätigt nun, “Mist ausschütten” sei eine Meinungsäußerung, solange man dabei keine Person mit den Fäkalien gleichsetze.
Zugegeben, ich musste lachen als den Bericht gelesen habe. Allerdings glaube ich, da ist mehr die Mehrheitsfähigkeit der “Meinungsäußerung” ausschlaggebend für das milde Urteil gewesen als dass die Gerechtigkeit Pate gestanden hätte. Der “Künstler” ist nicht nur freigesprochen worden, sondern die Gemeinde hat auch die Kosten für Reinigung des Gehsteigs übernommen.
Wäre es genauso gewesen, wenn jemand eine Karre Mist vor den Wohnsitz unserer Bundeskanzlerin ausgeschüttet hätte. Wahrscheinlich nicht. Ich finde das doch sehr bedenklich und glaube der Richter hat nicht weit genug gedacht. Wie werden unsere Straßen bald aussehen, wenn Fäkalien als Meinungsäußerung gelten? Eine Fuhre Gülle für den nervigen Nachbarn? Ein Plastiktüte voll auf den Schreibtisch des gehässigen Kollegen? Oder wie wäre es mit einem Flash Mob vor dem Verwaltungsgebäude der Deutschen Bank, nächsten Samstag, 12:00 Uhr. Jeder bringe sein Eimerchen Sch… mit und leere es von der Eingangstür aus. Ist doch nur eine Meinungsäußerung.
Ich bleibe da doch lieber bei verbalen Auseinandersetzungen.
Twitter It!