Schlagfertigkeit Blog - Schlagfertigkeit, Rhetorik und Kommunikation
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Juni 29.

Dies ist eine sehr gute Übung, um die eigene Kreativität im Umgang mit Worten zu verbessern. Bei dieser Übung bilden Sie einen möglichst langen sinnvollen Text. Das können Sie auch gern schriftlich tun. Sie müssen nur eine Regel einhalten: Alle Worte in diesem Text beginnen mit demselben Buchstaben. Mehr nicht. Sie können dann auch gern verschiedene Texte zu einem Buchstaben entwickeln. Aber fangen Sie erstmal an und schauen Sie was es in dieser Beschränkung alles zu entdecken gibt. Trauen Sie sich auch, Ihre Texte etwas ins Absurde gehen zu lassen, dann wird es besonders lustig.

Hier ein Beispiel, alles mit »A«:
Arbeitssüchtige Annabell ackert abscheulich abstoßend am Abend. Auch Angebot an Arbeitshilfe annonciert Annabell abweisend. Alte Angewohnheit. Alle außer Annabell ackern ausgewogen. Allabendlich analysiert Annabell Arbeit: Achthundert Akten – Appetitlich anzuschauen! Aber aus Annabell avanciert allgewärtiger Auftrag: Ach, andere Arbeitnehmer albern absonderlich abstoßend. Aufhören!

…oder lieber alles mit »B«?
Bibbernde Beate bittet Barmann: Besser barmixen, bitte! Barmann bettelt: „Beate, bitte beseitige bittere Beschwerde, brauch Barjob. Beate bastelt bessere Beratung. Barmann belobigt begeistert!

Ein schon etwas betagtes aber nicht minder reizvolles Schauspiel bot Heinz Erhard einst, als er mit seinen Schauspiel-Kollegen eine Szene auf die Bühne brachte, bei der alle Worte mit »G« anfingen. Aber die Geschichte gibt es erst beim nächsten Mal.

 

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Falls Ihnen die Buchstaben ausgehen sollten…
FotoHiero  / pixelio.de

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Gero Teufert, Rhetorik-Trainer

 

Juni 28.

Um schnell und flexibel auf Unvorhergesehenes reagieren zu können, müssen wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Es ist wichtig, dass Sie darauf vertrauen, dass Ihnen das Richtige einfallen wird und im besten Fall einfach zugreifen. Häufig steht uns dabei aber der Verstand im Wege. Wir trauen unseren ersten Impulsen nicht, finden sie zu trivial oder zu wenig originell. Die folgenden Übungen helfen dabei, mehr Vertrauen in die eigenen Impulse zu setzen, schnelle Entscheidungen zu treffen und die eigene Kreativität (wieder) zu entdecken.

In den nächsten Tagen werde ich für Sie besonders die Übungen heraussuchen, die die verbalen Fähigkeiten anregen. Diese brauchen Sie ja in der Regel, wenn es um verbale Schlagfertigkeit geht. Wenn Sie weitergehen wollen, dann schauen Sie sich doch mal nach Improvisationstheatern in Ihrer Nähe um. Viele bieten Anfängerkurse oder Schnupper-Wochenenden an. Schauen Sie, was Sie entdecken können. Sie werden in jedem Fall Spaß haben.

 

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Nur Mut und Geduld. Übung macht den Meister.
RainerSturm  / pixelio.de

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Gero Teufert, Rhetorik-Trainer

 

Juni 26.
Übung Störfeuer
von Gero Teufert | Allgemeines, Kommunikation, Tipps und Tricks | Freitag, 26. Juni 2015 | Keine Kommentare »

Mit dieser Übung trainieren Sie Ihre Assoziationsfähigkeit und Kreativität. Sie brauchen dazu einen oder zwei Partner. Sie erzählen eine Geschichte. Das kann eine ausgedachte oder tatsächlich erlebte Geschichte sein. Wichtig ist nur, dass Sie bereit sind, auch Ihre tatsächlichen Erlebnisse verändern zu lassen.

Ihre Spielpartner haben nun die Aufgabe, Ihnen während der Erzählung Hauptworte zuzurufen, die möglichst wenig mit dem Erzählten zu tun haben. Dabei gibt es nur die Regel zu beachten, dass die Spielpartner abwarten bis ein gesagtes Wort eingebaut ist, bevor sie Ihnen ein neues zurufen, sonst wird es zu kompliziert.

Was können Sie aus dieser Übung lernen?

  • Diese Übung trainiert Ihre verbalen Fähigkeiten.
  • Sie trainieren, schnell auf Ihre Gesprächspartner zu reagieren und neue Ideen zu entwickeln.

 

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Das wird eine lustige Geschichte.
Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de

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Spannender Präsentieren! Rhetorik als Infotainment

Möchten Sie so reden, dass Ihnen die Zuhörer an den Lippen kleben? In diesem Seminar lernen Sie jedes noch so trockene Thema so zu verpacken, dass das Publikum mit offenem Mund zuhört. Top-Redner benutzen heute rhetorische Techniken, die sie von den allgegenwärtigen Präsentationen abheben. Im Medienzeitalter braucht es Faszination in Reden und Präsentationen.

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Gero Teufert, Rhetorik-Trainer

 

Juni 23.
Die Wort für Wort-Geschichte
von Gero Teufert | Allgemeines | Dienstag, 23. Juni 2015 | Keine Kommentare »

Diese Übung trainiert Ihre Assoziationsfähigkeit und Flexibilität im Umgang mit Worten. Außerdem macht es noch einen Riesenspaß. Für diese Übung brauchen Sie einen Partner. Ihre Aufgabe wird es dann sein, gemeinsam eine Geschichte zu erzählen, wobei jeder nur immer ein Wort hinzufügen darf. Sie wechseln sich dabei ab (Wort für Wort) und bilden so ganze Sätze. Wenn alles gut geht, entsteht dabei eine vollständige Geschichte, probieren Sie es aus.

Dafür wenden Sie die folgenden Regeln an:

  • Sie sprechen immer abwechselnd jeweils nur ein Wort.
  • Bilden Sie kurze Sätze. Jeder der Spielpartner darf am Ende eines Satzes »Punkt!« sagen und so klarstellen, dass der Satz beendet ist.
  • Starten Sie am besten mit einer handelnden Person. (Es kann auch ein Tier oder ein Fabelwesen sein.)
  • Falls Sie völlig ins Stocken geraten sollten und keine Möglichkeit mehr sehen, eine Geschichte zu entwickeln, darf jeder Spielpartner »Neue Geschichte!« sagen. Dann beginnen beide eine völlig neue Geschichte.

Diese Übung können Sie auch als sehr unterhaltendes Partyspiel einsetzen. Sie müssen den anderen dabei ja nicht unbedingt erzählen, dass Sie damit Ihre Schlagfertigkeit trainieren…

Was können Sie aus dieser Übung lernen?

  • Diese Übung trainiert außerordentlich Ihre Flexibilität.
  • Sie trainieren, sich auf Ihren Gesprächspartner einzustellen und auf die eigenen Ideen zu vertrauen.
  • Sie müssen im Hier und Jetzt sein. Sobald Sie anfangen voraus zu planen, funktioniert es nicht mehr.

 

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Hier gibt es bestimmt eine gute Geschichte.
S. Hofschaeger  / pixelio.de

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Gero Teufert, Rhetorik-Trainer

 

Juni 18.

Niels Bohr steht vor seinem Prüfungsgremium an der Universität von Kopenhagen. Die Aufgabenstellung lautet wie folgt:

»Beschreiben Sie bitte, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit Hilfe eines Barometers feststellen kann.«

Der Prüfling antwortet:
»Sie befestigen ein langes Stück Schnur am Rand des Barometers und lassen das Barometer dann vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden hinunter. Die Länge der Schnur plus die Höhe des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes.«

Die Antwort entrüstet die Prüfer; sie wollen den Prüfling durchfallen lassen. Der Prüfling beschwert sich mit der Begründung, dass seine Antwort doch eindeutig korrekt sei.
Der Einspruch des Prüflings wird akzeptiert, allerdings wird bemängelt, dass die vorgetragene Lösung kein spezielles Physikwissen beweise. Der Prüfling wird um eine ‚passendere‘ Antwort gebeten. Hierfür bekommt er eine mehrere Minuten dauernde Überlegungszeit eingeräumt.

Nils Bohr nutzt die Überlegungsfrist bis zum Schluss; er scheint intensiv nachzudenken. Dann meint er, dass er mehrere Antwortmöglichkeiten gefunden habe, er aber unsicher sei, welche Antwort denn nun von ihm erwartet werde. Sichtlich genervt fordern die Prüfer den Prüfling auf, endlich seine Lösungen vorzutragen. Hier seine Antwort:

1. Sie könnten das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers fallen lassen und die Zeit messen, die es braucht, um den Boden zu erreichen. Die Höhe des Gebäudes können Sie dann mit der Formel h = 0,5 x g x t2 berechnen. Das Barometer wäre allerdings zerstört.

2. Falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers. Anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.

3. Wenn Sie jedoch besonders wissenschaftlich vorgehen wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft T=2pi2 (l/g).

4. Sofern das Gebäude eine außen angebrachte Feuertreppe besitzt, könnten Sie seine Höhe dadurch ermitteln, dass Sie die Barometerhöhe anlegen (wie einen Zollstock) und die Anzahl der Barometerlängen ermitteln. (Barometerlänge mal Anzahl = Höhe des Bauwerkes)

5. Wenn Sie lediglich eine langweilige orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie das Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Boden zu messen und aus dem Unterschied in Millibar die Höhe des Gebäudes ableiten.

6. Da wir aber ständig aufgefordert werden, unseren Verstand zu nutzen, wäre es sinnvoller, einfach den  Hausmeister zu befragen und ihm als Dankeschön das Barometer zu schenken.«

Darauf bestand der Prüfling. Wie Sie sehen, ist Kreativität ein Mittel, um erfolgreich zu sein und außergewöhnliche Lösungen für Probleme zu finden. Niels Bohr war übrigens der erste Däne, dem der Nobelpreis für Physik verliehen wurde.

 

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Wie hoch ist Ihr Haus?
Windrose  / pixelio.de

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