Diesen Feed abonnieren  
April 24.
Seien Sie im Hier und Jetzt
von Gero Teufert | Allgemeines, Standards | Freitag, 24. April 2015 | Keine Kommentare »

Können Sie sich noch an die Zeit erinnern, in der Sie am freiesten gespielt haben? Wenn Kinder spielen, gehen sie meistens völlig im Spiel auf. Kinder vergessen dabei die Zeit, sie ärgern sich nicht über die Vergangenheit, haben keine Sorgen vor der Zukunft. Sie leben in ihrem Spiel im Hier und Jetzt. Sobald wir älter werden, ändert sich das.

Wir machen Pläne für die Zukunft, setzen uns Ziele und denken darüber nach, was wir alles noch erreichen wollen. Wir machen uns Sorgen um das, was noch kommt und treffen Vorsorge, damit es möglichst günstig verläuft.

Ganz im Hier und Jetzt aufzugehen, erleben die meisten Erwachsenen nur selten. Dieser Fall kommt aber noch vor, zum Beispiel, wenn Sie sich ganz einer Sache widmen, ein Bild malen und dabei die Zeit völlig vergessen. Dann sind Sie nur noch Sie selbst und gehen in einer Erfahrung auf, die die Forscher den Flow-Zustand nennen. Dieser kommt wie gesagt nur noch selten vor. Der von Benjamin Franklin postulierte Ausspruch »Time is Money« und unsere Jagd nach immer mehr Effizienz führt uns dazu, nicht nur immer weniger Zeit zu haben, sondern auch nur selten das Hier und Jetzt als solches bewusst wahrzunehmen.

Stattdessen kennen wir zwei Strategien: Vor-Denken oder Nach-Denken.

Aber dazu in den nächsten Tagen mehr.

 

344374_web_R_K_by_Paul Marx_pixelio.de

Die zwei sind im Hier und Jetzt.
Paul Marx  / pixelio.de

Hier kommt ein Hinweis mit schlagfertigem Nutzen für Sie:

Werden Sie schlagfertig und erfolgreicher

Das Premium-Seminar für alle, die im Beruf auch in Stress-Situationen erfolgreich und elegant reagieren wollen. Lernen Sie konkrete Techniken, die Ihnen Sicherheit geben und Sie souverän wirken lassen, auch wenn Ihr Gegenüber unter die Gürtellinie zielt.

Weitere Infos und Anmeldung ...

Gero Teufert, Rhetorik-Trainer

 

April 21.
Das ist eine schlagfertige Antwort
von Gero Teufert | Allgemeines | Dienstag, 21. April 2015 | Keine Kommentare »

Die Frankfurter Art…

Die Dienstleistungs-Mentalität in manchen Frankfurter Restaurants ist manchmal etwas fragwürdig. Zum Beispiel werden Gäste, die in einer traditionellen Äppelwoi-Stube unwissend ein Bier bestellen, über Stunden vom Wirt ignoriert. Die eingeborenen Frankfurter finden das lustig. In solchen Fällen bin ich bekennender Zugezogener.

Überzeugend schlagfertig fand meine Freundin hingegen folgende Begebenheit, die sie in einem Frankfurter Café belauschte:

Gast: “Ich hätte gerne noch irgendwas kleines Süßes…”
Kellner (weist zur Theke) und sagt wie aus der Pistole geschossen: “Wie wär’s denn mit unserer Bedienung?”

 

31435_web_R_by_Psychodoc_pixelio.de
Ob die beiden auch so schlagfertig sind?
Psychodoc  / pixelio.de

Hier kommt ein Hinweis mit schlagfertigem Nutzen für Sie:

Werden Sie schlagfertig und erfolgreicher

Das Premium-Seminar für alle, die im Beruf auch in Stress-Situationen erfolgreich und elegant reagieren wollen. Lernen Sie konkrete Techniken, die Ihnen Sicherheit geben und Sie souverän wirken lassen, auch wenn Ihr Gegenüber unter die Gürtellinie zielt.

Weitere Infos und Anmeldung ...

Gero Teufert, Rhetorik-Trainer

 

April 16.

Die Prinzipien für Improvisation und spontanes Handeln sind darauf ausgerichtet, Ihre Neugier, Begeisterung und Gestaltungslust zu befördern. Die Techniken, die ich Ihnen vorstelle, kommen hauptsächlich aus dem Improvisationstheater. Hier gab es einige kluge Geister, die das Improvisationstheater in der Form wie wir es heute kennen, geprägt haben. Der bekannteste von ihnen ist wohl Keith Johnstone. Er arbeitete in den 1960er-Jahren mit Drehbuchautoren und versuchte, deren Kreativität zu fördern. Gleichzeitig bildete er Schauspieler aus und stellte dabei, enttäuscht durch seine eigene Schauspiel-Ausbildung, alles auf den Kopf, was die klassische Schauspiel-Lehre vorgab. Er wollte die Offenheit und Spontaneität seiner Schüler fördern, um das Spiel zu verbessern und lebendiger werden zu lassen. Seine Annahme für alle Unterrichtsansätze war: Jeder von uns kann spontan sein und jeder von uns ist kreativ. Manchmal muss nur etwas daran arbeiten, um sich von Hürden und Hindernissen zu befreien.

Die Prinzipien und Leitmotive, die ich hier beschreiben werde, basieren auf seinen Erkenntnissen sowie weiteren großartigen Menschen, die die Techniken des Improvisationstheaters beeinflusst haben wie Viola Spolin, Del Close, Randy Dixon und andere. Das Ziel soll dabei nicht sein, Sie zu einem Improvisationstheater-Schauspieler zu machen, sondern diese Prinzipien als Grundlage für mehr Lockerheit und Spontaneität in Ihrer Kommunikation zu übertragen. Die wichtigsten Leitmotive stelle ich für Sie zusammen. Schauen Sie in den nächsten Tagen wieder auf dieser Seite vorbei.

 

180275_web_R_by_Gabi Schoenemann_pixelio.de

Hier kann Einer kreativ.
Gabi Schoenemann  / pixelio.de

Hier kommt ein Hinweis mit schlagfertigem Nutzen für Sie:

Werden Sie schlagfertig und erfolgreicher

Das Premium-Seminar für alle, die im Beruf auch in Stress-Situationen erfolgreich und elegant reagieren wollen. Lernen Sie konkrete Techniken, die Ihnen Sicherheit geben und Sie souverän wirken lassen, auch wenn Ihr Gegenüber unter die Gürtellinie zielt.

Weitere Infos und Anmeldung ...

Gero Teufert, Rhetorik-Trainer

 

April 13.

Die größten Sorgen machen wir uns allerdings über das, was andere von und über uns denken. Unser Leben ist in vielen Bereichen darauf ausgerichtet, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Dabei sind nicht die tatsächlichen Erwartungen der anderen Menschen der Bemessungsgrad, sondern das, was Sie denken, was andere von Ihnen erwarten. Ja, Sie lesen richtig, diese Gedanken entstehen bei Ihnen. Sie passen sich in vielen Lebensbereichen den Erwartungen anderer Menschen an.

Sie versuchen den Erwartungen anderer gerecht zu werden durch:

  • Wie Sie sich in Gesellschaft anderer verhalten.
  • Die Kleidung, die Sie tragen.
  • Den Beruf, den Sie gewählt haben.
  • Die Dinge, die Sie besitzen (Ihr Auto, Ihr iPad, die Markenuhr…)
  • Die Art, wie Sie sprechen.

Ihr Handeln ist in großem Maße davon bestimmt, dass Sie anderen gefallen wollen. Menschen werden davon geprägt, zu einer Gruppe gehören zu wollen und nicht als Außenseiter zu gelten.

Jeder von uns gibt ständig Werturteile über andere ab. Da Sie das Wertesystem der anderen aber nie vollständig kennen, können auch Sie nicht verhindern, dass sich andere an Ihrem Verhalten stören. Deshalb wollen wir möglichst perfekt funktionieren und im Urteil der anderen gut dastehen.

Die meisten Beurteilungen verpuffen allerdings sehr schnell. Da werden die Luftmoleküle zum Schwingen gebracht und schon nach wenigen Minuten ist es wieder vergessen. Das ist eine Tatsache, auf die Sie vertrauen können. Dabei beschäftigt uns selbst ein eigener Fehltritt, eine Peinlichkeit oft über Monate und in der Reflektion der eigenen Gedanken spiegeln wir uns selbst immer wieder die empfundene Fehlerhaftigkeit vor. Als Folge davon gönnen wir uns bei nächster Gelegenheit noch weniger Freiheiten, sind angespannt und reizbar, wenn es schief läuft oder verfallen in die Introvertiertheit. Alles Dinge, die uns daran hindern, entspannt und gelassen zu bleiben und locker und spontan zu reagieren.

Sie können niemals allen gerecht werden. Geben Sie sich selbst mehr Freiheiten. Je mehr Sie sich vom Urteil anderer abhängig machen, je mehr Sie nach Perfektion streben, desto weniger spontan werden Sie sein. Erlauben Sie sich selbst spontan zu reagieren, auch wenn Ihre Antwort nicht perfekt ist und nicht allen gefällt (das ist sowieso unmöglich). Erlauben Sie sich dabei auch Fehler zu machen. Perfektion und Spontaneität sind unvereinbar.

Es lohnt sich also, einen näheren Blick auf die Prinzipien zu werfen, die Spontaneität und geistige Flexibilität befördern. Das werden wir beim nächsten Mal tun.

 

681530_web_R_B_by_awindi_KHLaube_pixelio.de

Gönnen Sie sich selbst mehr Freiheiten.
awindi/KHLaube  / pixelio.de

Hier kommt ein Hinweis mit schlagfertigem Nutzen für Sie:

Spannender Präsentieren! Rhetorik als Infotainment

Möchten Sie so reden, dass Ihnen die Zuhörer an den Lippen kleben? In diesem Seminar lernen Sie jedes noch so trockene Thema so zu verpacken, dass das Publikum mit offenem Mund zuhört. Top-Redner benutzen heute rhetorische Techniken, die sie von den allgegenwärtigen Präsentationen abheben. Im Medienzeitalter braucht es Faszination in Reden und Präsentationen.

Weitere Infos und Anmeldung ...

Gero Teufert, Rhetorik-Trainer

 

April 10.

Ein Hinderungsgrund: Unser Sicherheitsbedürfnis

Wenn aus Spontaneität und Improvisationsfähigkeit so viel Gutes entstehen kann, was hält uns eigentlich davon ab, spontan zu sein?

Planvolles Handeln gibt uns Sicherheit. Wir haben das Gefühl, eine Situation zu beherrschen. Doch das ist eine Illusion.

Auch wenn Sie einen noch so guten Plan aufgestellt haben, für Unwägbarkeiten vorgesorgt und viele Möglichkeiten bedacht haben, können Sie damit niemals verhindern, dass noch etwas Ungeahntes eintritt. Tatsächlich gibt es für nichts, das Sie im Leben tun, eine absolute Garantie.

Trotzdem haben die meisten Menschen ein hohes Sicherheitsbedürfnis. Schon unsere Vorfahren sind lieber in ihrer Höhle geblieben als ein dumpfes Knurren ankündigte, dass ein Säbelzahntiger irgendwo durch das Unterholz streift. Das war auch gut so, denn hätte der Säbelzahntiger sie gefressen, würde es uns als Nachfahren nicht geben. Daher: Willkommen im Klub der Angsthasen! Für unsere Vorfahren war die Furcht ein lebenserhaltendes Regularium, für uns gibt es allerdings nur noch höchst selten lebensbedrohliche Situationen. (Falls Ihnen auf dem Weg zur Arbeit täglich ein Säbelzahntiger begegnet, dann schreiben Sie mir bitte, ich werde diese Passage dann in der nächsten Auflage des Buches ändern.) Trotzdem ist unser Sicherheitsbedürfnis noch genauso ausgeprägt wie zu der Zeit unserer Vorfahren. Seit Aussterben der Säbelzahntiger kreisen unsere Sorgen um andere Dinge, denn um das pure Überleben müssen die meisten Menschen in unserer Gesellschaft nicht mehr kämpfen. Wir sorgen uns dann eher um unser Einkommen, die Sicherheit des Arbeitsplatzes oder unsere Gesundheit. Meistens sind die empfundenen Sorgen dabei überproportional groß im Verhältnis der tatsächlichen Bedrohung. Das Bedürfnis nach Sicherheit und die Angst vor dem Unbeherrschbaren verhindern Spontaneität.

Um spontan handeln und reagieren zu können, müssen Sie loslassen. Sie können nicht alles kontrollieren, insbesondere das Verhalten anderer werden Sie nie steuern können. Es gibt im Leben keine absolute Sicherheit. Spontaneität setzt voraus, dass Sie bereit sind, einem Impuls nachzugehen, ohne dass alle Folgen absehbar sind.

 

Mörderische Spinne

Willkommen im Club der Angsthasen.

NicoLeHe  / pixelio.de

Hier kommt ein Hinweis mit schlagfertigem Nutzen für Sie:

So argumentieren Sie clever unter Stress und bleiben souverän

In diesem Premium-Seminar lernen Sie im Beruf wie privat auch in Stress-Situationen erfolgreich und elegant zu reagieren, selbst wenn jemand mal unter die Gürtellinie schlägt. Lernen Sie konkrete Techniken, die Ihnen Sicherheit geben und Sie souverän wirken lassen, auch bei unfairen Vorwürfen.

Weitere Infos und Anmeldung ...

Gero Teufert, Rhetorik-Trainer

 

« Vorherige Beiträge