Schlagfertigkeit Blog - Die Macht der Worte
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Apr 23

Die folgende Tabelle stellt negative Glaubenssätze ihrer positiven Transformation gegenüber. Sie sollten diese als Anregung für Ihre Transformationen nutzen. Sehen Sie die positiven Transformationen als Vorschläge. Wenn Sie für sich eine bessere positive Auslegung finden, dann ist das natürlich vollkommen in Ordnung.

 

Negativer Glaubenssatz Positive Transformation
Das funktioniert bei anderen, aber bei mir nicht. Ich kann alles lernen.
Andere haben eine natürliche Souveränität    - ich bin einfach zu schüchtern. Ich bin souverän.
Was denken die anderen von mir, wenn ich das sage? Ich habe ein Recht, für mich zu sorgen.
Ich bin ja nur ein/e Schüler / Azubi / Aushilfe / Hausfrau / Arbeiter / Abteilungsleiter . Ich habe die gleichen Rechte wie alle anderen Menschen.
Ich möchte den anderen nicht belästigen. Ich habe ein Recht, für mich zu sorgen.
Wer bin ich denn schon? Ich bin wertvoll.
Wenn ich das jetzt sage, mag mich der andere nicht mehr. Der andere wird verstehen, wenn ich ihn auf eine Grenzüberschreitung hinweise.
Ich will auf keinen Fall unhöflich wirken. Der andere wird den Grund meiner Reaktion verstehen.
Ich möchte mich auf keinen Fall blamieren. Ich erlaube mir Fehler zu machen.
Wahrscheinlich bin ich einfach zu empfindlich. Ich kann mich durchsetzen.
Ich habe ja nicht mal Abitur / kein Diplom / keinen BWL-Abschluss… Ich habe alles, was ich brauche; was fehlt, kann ich erlernen.
Ich bin zu alt. Ich habe viel Erfahrung, bin entscheidungsfähig und habe ein gutes Bauchgefühl.
Ich bin zu jung dafür. Ich bin voller Energie, flexibel und habe viele Entwicklungsmöglichkeiten.
Ich bin nicht genug. So wie ich jetzt bin, bin ich ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft.
Ich muss immer perfekt sein. Ich erlaube mir Fehler.
Auf mich hört keiner. Meine Stimme hört man.
Ich habe keine Kraft, mich durchzusetzen. Ich bin voller Energie.
Ich muss anderen alles recht machen. Ich sorge zuerst für mich, bevor ich für andere sorge.
Ich bin unwichtig. Ich bin wichtig und wertvoll.
Ich mache alles falsch. Ich erlaube mir Fehler.
Ich bin zu dumm dafür. Ich kann alles lernen.
Ich habe nie Erfolg. Ich bin ein erfolgreicher Mensch.
Ich werde nur ausgenutzt. Ich bin wertvoll.
Ich bekomme keine Anerkennung. Ich bin wertvoll und mache mich nicht von anderen abhängig.
Ich habe keine Zeit. Ich setze Prioritäten.
Man kann niemandem trauen. Ich vertraue anderen, wie diese mir vertrauen können.
Ich habe keine guten Einfälle. Ich kann alles lernen.
Ich traue mich ohnehin nie, etwas zu sagen. Ich werde gehört.
Ich bin klein und hilflos. Ich bin wertvoll.
Ich bin zu blöd. Ich bin intelligent und kann alles lernen.
Das kann ich nicht. Ich kann alles lernen.
Leiden gehört zum Leben. Ich führe ein Leben mit vielen glücklichen Momenten.
Mich kann man schnell unterbuttern. Ich setze mich durch.

 

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Apr 21

Die meisten Glaubenssätze können Sie mit der Umkehrtechnik transformieren. Ein paar davon allerdings lassen sich nicht so leicht umdrehen. Nehmen wir einmal an, Sie haben den Satz notiert:

Ich bin zu jung.

Diesen Satz können wir nicht einfach umkehren in »Ich bin alt.« Wenn Sie den Glaubenssatz »Ich bin zu jung.« haben, dann ist die Tatsache, dass Sie jung sind, unumstößlich. Der Schlüssel für die Umkehrtechnik würde darin liegen, dass Sie erkennen, dass Sie sich mit der Formulierung »zu jung« ein unnötiges Limit setzen. Durch diese Formulierung sind Sie auf die negativen Eigenschaften fixiert, die sich mit dem jungen Alter verbinden.

Daher spiegelt Ihnen Ihre Wahrnehmung, dass Sie vieles nicht können, dass andere mehr Erfahrung haben und gleiche Situationen besser bewältigen. Nun hat jede Eigenschaft allerdings auch ihr Gutes. Zu einer Schattenseite gibt es auch immer eine Lichtseite. Deshalb schauen Sie bitte nochmals auf diese Eigenschaft und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Vorteile, die sie mit sich bringt. In diesem Fall bringt das Jungsein eine Reihe positiver Eigenschaften mit sich.

Überlegen Sie bitte mit: Welche Vorteile sind damit verbunden? Sie kommen vielleicht auf die folgenden Aussagen:

»Jung sein« bedeutet auch:

  • Ich bin flexibel.
  • Ich bin unverbraucht und noch nicht festgefahren.
  • Ich habe viel frische Energie.
  • Ich kann noch viel lernen.
  • Ich habe viele Entwicklungsmöglichkeiten

Das sind doch gleich viel bessere Perspektiven! Ab jetzt können Sie die Eigenschaft nicht mehr als Einschränkung, sondern als positives Geschenk betrachten. Legen Sie das Limit ad acta.

Ihre Transformation lautet:

Ich bin voller Energie, flexibel und habe viele Entwicklungsmöglichkeiten.

Auch wenn Sie eine Eigenschaft an sich selbst negativ bewerten, denken Sie immer daran: Es gibt immer auch noch eine andere Sichtweise. Betrachten Sie die Eigenschaft von beiden Seiten und suchen Sie sich die positive Sichtweise heraus. Das wird Sie stärken.

Sie denken »Naja, aber wenn das Gegenteil der Fall ist?« Ich möchte Ihnen zeigen, dass auch genau das Gegenteil nur vermeintlich eine Einschränkung darstellt. Wir nehmen uns daher noch den folgenden Satz vor:

Ich bin zu alt.

Falls Sie Ihr Alter als Einschränkung wahrnehmen, sollten Sie jetzt besonders gut aufpassen. Wieder fragen wir uns, welche positiven Eigenschaften mit dem Alter verbunden sind. Stellen Sie sich wieder eine Liste zusammen.

»Alt sein« bedeutet auch:

  • Ich habe jede Menge Erfahrung.
  • Situationen kann ich besser einschätzen als andere.
  • Ich kann viele Entscheidungen schnell treffen.
  • Ich weiß meine Kräfte einzuteilen.
  • Ich habe ein verlässliches Bauchgefühl.

Ihre Transformation lautet:

Ich habe viel Erfahrung, bin entscheidungsfähig und habe ein gutes Bauchgefühl.

Nun, das sind doch auch sehr günstige Perspektiven, finden Sie nicht? Sie sehen mit diesen beiden Techniken können Sie fast jeden negativ erscheinenden Satz in etwas Positives transformieren.

 

Stellen Sie Ihre Stärken ins Licht und genießen Sie Ihr gutes Bauchgefühl - Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

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Apr 18

Die negativen Glaubenssätze und ungünstigen Fragen, die wir in den vorangegangenen Abschnitten besprochen haben, sind schädlich für Ihre Schlagfertigkeit und Ihr souveränes Auftreten. Sie werden im Vorfeld einer Begegnung schon nervös, führen sich die schlimmen Auswirkungen vor Augen und treten mit weniger Selbstbewusstsein auf. Über die negativen Fragen verstärken Sie diese Wirkung auch noch im Nachhinein. Sie erzeugen auf diese Weise einen Teufelskreis, aus dem Sie schnell ausbrechen sollten.

Genauso wie Sie morgens mit Waschen und Zähneputzen Ihre Körperpflege betreiben, sollten Sie daher auch Gedankenpflege betreiben. Prüfen Sie Ihre inneren Gedankenmuster regelmäßig darauf, ob sich hinderliche Aussagen in Ihre Gedanken einschleichen. Beobachten Sie sich selbst.

 

Transformation I: Die Umkehrung

Zum Glück gibt es nicht nur negative Glaubenssätze und Überzeugungen, sondern auch positive, die dazu führen, dass wir uns mehr zutrauen und wir an unsere Erfolge glauben. Diese Tatsache wollen wir nutzen, um die limitierenden Glaubenssätze durch neue, unterstützende zu ersetzen.
Lassen Sie uns diese Glaubenssätze näher betrachten und nach positiven Alternativen suchen. Ich verspreche Ihnen, es lohnt sich.

Transformieren Sie Ihre negativen Glaubenssätze in positive Aussagen.

 

Nehmen Sie sich einmal einen negativen Satz vor. Als Beispiel betrachten wir den folgenden Satz:

Ich bin nicht souverän.

Es lohnt sich die Aussage zu hinterfragen: bestimmt gab es schon Situationen, in denen Sie souverän waren. Meist beziehen sich unsere Glaubenssätze auf bestimmte Situationen, z. B. im Beruf. Wenn wir uns auf andere Schauplätze konzentrieren, finden wir meistens einen anderen Blickwinkel auf die Aussage. Sie brauchen nur ein Gegenbeispiel: Vielleicht haben Sie ein Hobby, bei dem Sie souverän auftreten, aber auch wenn Sie nur darauf kommen, dass Sie immer sehr souverän an der Supermarktkasse Ihren Einkauf bezahlen, hilft das schon. Sie werden erkennen, dass der Satz, der ja allgemeingültig wirkt, Unsinn ist.

Für die Transformation drehen Sie den negativen Glaubenssatz einfach um.

Drehen Sie um - Foto: g / pixelio.de

Die Transformation lautet dann: Ich bin souverän.

Okay, okay, ich merke schon: Das war Ihnen zu leicht. Sie dürfen es sich hier ruhig leicht machen.

Der transformierte Satz sollte dabei unbedingt die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Er ist positiv formuliert.
  • Er ist so formuliert, als hätten Sie das Ziel bereits erreicht. (Kein »ich will«, »ich wäre«, »ich würde gern«)
  • Er ist in der Gegenwartsform formuliert (keine Futur-Konstruktion, kein Konjunktiv).
  • Sie empfinden ihn als einen bestärkenden Satz.

Sie dürfen sich dabei gern mehrere Schritte gönnen. Zum Beispiel wird in Ihrer Arbeit aus der Aussage »Ich bin bei Angriffen hilflos.« der Wunsch »Ich will nicht mehr sprachlos sein.«. Dieser stellt aber nicht die Zielerreichung dar, sondern formuliert einen Wunsch. Außerdem ist es hilfreich, verneinte Aussagen (mit »nicht«) in direkte Aussagen zu verwandeln. So kommen Sie dann vielleicht auf  »Ich wäre gern schlagfertig.«. Da dies auch noch ein Wunsch ist, kommen Sie dann auf die positive Transformation »Ich bin schlagfertig.«.

Viele Coaching-Kunden schildern mir, dass allein das Hinterfragen und die Auseinandersetzung mit dem negativen Glaubenssatz dazu führt, dass sich viele dieser Sätze auflösen. Ich zeige dann noch, was Sie mit dem transformierten Satz anfangen können, um ihn dauerhaft zu verinnerlichen. Aber jetzt noch zu einer etwas größeren Herausforderung:

Nehmen wir den Glaubenssatz:

 Ich mache alles falsch!

In diesem Satz finden wir einerseits die Aussage, dass Sie Fehler machen, andererseits einen verallgemeinernden Teil. Durch die Formulierung mit dem Wort »alles« erheben Sie die Fehler zu einem permanenten Zustand. Wir haben ja schon gelernt, dass diese Aussage im Unterbewusstsein zu einem Auftrag wird, d. h. Sie werden tendenziell Ihr Verhalten danach ausrichten.

Um diesen Zustand zu verändern, können Sie die Aussage zunächst hinterfragen. Stimmt die Aussage »Ich mache alles falsch.« überhaupt? In dieser Form sicher nicht. Wenn Sie genau nachdenken, werden Sie auf viele Dinge stoßen, die Sie richtig machen. Gehen Sie dafür nur einmal Ihren Tagesablauf durch: Sie stehen morgens richtig auf, sie putzen sich richtig die Zähne, waschen sich richtig, finden den richtigen Weg zur Arbeit usw. Eine richtige Tätigkeit allein zeigt schon, dass der Satz nicht stimmt.

Verallgemeinernde Aussagen mit Worten wie »alles«, »immer«, »immer nur«, »permanent« oder »nie« stimmen nicht. Es gibt immer Ausnahmen von dieser vermeintlichen Regel.

Sie machen also niemals alles falsch. Und wenn jetzt doch ein Fehler passiert? Ist das wirklich so dramatisch? Alle Menschen  machen Fehler. Die meisten Dinge im Leben haben wir sogar dadurch gelernt, dass wir »Fehler« machten und anschließend etwas Neues ausprobierten. Fehler sind also etwas ganz Natürliches. Wie Sie damit umgehen, macht den Unterschied. Wenn Sie aus Fehlern lernen können, dann sind diese kein Problem.

Ihre Umkehrung könnte daher lauten: »Ich erlaube mir, Fehler zu machen.«

 

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Apr 16

Nach den Fragen kommen die negativen Glaubenssätze in den Fokus. Sie haben schon gesehen, dass es häufig schon sehr hilfreich ist, sich selbst, bzw. das innere Unterhaltungsprogramm von einer Beobachter-Perspektive aus zu betrachten. Häufig führt das schon dazu, dass die Glaubenssätze an Kraft verlieren.

Mit dem nächsten Schritt wollen wir dafür sorgen, dass die negativen Schlümpfe sich immer weniger auf unsere innere Bühne drängen. Dafür transformieren Sie die negativen Sätze ins Positive. Damit das gelingt, machen Sie nochmals Bestandsaufnahme. Welche Glaubenssätze beschäftigen Sie? Falls Ihnen noch nichts eingefallen sein sollte, dann haben ich hier noch ein paar Anregungen für Sie.

Typische Glaubenssätze, die eine vermeintlich mangelnde Schlagfertigkeit auslösen kann:

  • Das funktioniert bei anderen, aber nicht bei mir.
  • Andere haben eine natürliche Souveränität – ich bin einfach zu schüchtern.
  • Was denken die anderen von mir, wenn ich das sage?
  • Ich bin ja nur ein/e Schüler/Azubi/Aushilfe/Hausfrau/Arbeiter/Abteilungsleiter (setzen Sie hier ein, als was Sie sich bezeichnen).
  • Ich möchte den anderen nicht belästigen.
  • Wer bin ich denn schon?
  • Wenn ich das jetzt sage, mag mich der andere nicht mehr.
  • Ich will auf keinen Fall unhöflich wirken.
  • Ich möchte mich auf keinen Fall blamieren.
  • Wahrscheinlich bin ich einfach zu empfindlich.
  • Ich habe ja nicht mal Abitur / kein Diplom / keinen BWL-Abschluss…
  • Ich bin zu alt.
  • Ich bin zu jung dafür.
  • Ich bin nicht genug.
  • Ich muss immer perfekt sein.
  • Auf mich hört keiner.
  • Ich habe keine Kraft, mich durchzusetzen.
  • Ich muss anderen alles recht machen.
  • Ich bin unwichtig.
  • Ich mache alles falsch.
  • Ich bin zu dumm dafür.
  • Ich habe nie Erfolg.
  • Ich werde nur ausgenutzt.
  • Ich bekomme keine Anerkennung.
  • Ich habe keine Zeit.
  • Man kann niemandem trauen.

Wie sprechen Sie mit sich selbst?

Welche Gedanken beschäftigen Sie in kritischen Situationen? Welches ist Ihr innerer Dialog?
Nehmen Sie sich jetzt kurz fünf Minuten Zeit und notieren Sie die wichtigsten Gedanken, die Ihnen vor oder in kritischen Situationen durch den Kopf gehen. Sie können dafür auch auf Ihre Hitliste vom Artikel “.uuund hier ist er wieder oder: Der Moderator der inneren Hitparade” vom 31.03.2014 zurückgreifen.

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Machen Sie sich ein paar Notizen - Foto: Andreas Willfahrt / pixelio.de

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Apr 14

Wir lösen häufig einen inneren Dialog durch unsere Gedankenwelt aus. Unsere Bewertung steuert unsere Emotionen, bewerten wir negativ, empfinden wir negativ. Wir sind dann fixiert auf die Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg, auf die Hürden, die uns im Wege stehen.

Negative Glaubenssätze sind so etwas wie ein inneres Schlagfertigkeits-Verhinderungs-Programm. Sie stehen unserer Souveränität im Weg.

Häufig lösen diese Situationen Fragen aus, wie z. B.

  • Warum muss mir das passieren?
  • Ich Idiot! Warum fällt mir nie etwas ein?
  • Wieso habe ich immer so ein Pech?

Nehmen Sie sich jetzt kurz fünf Minuten Zeit und notieren Sie die wichtigsten Fragen und Gedanken, die Ihnen durch den Kopf gingen, als Sie das Gefühl hatten, nicht besonders schlagfertig zu sein (Sie werden diese gleich benötigen):

  1. ______
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  3.  ______

Unser Gehirn hat eine wunderbare Eigenschaft: Es sucht unermüdlich nach Antworten auf alle Fragen, die wir uns stellen. Zu jeder Frage findet das Gehirn eine Antwort. Wie diese Antwort ausfällt, ist abhängig von den Fragen, die wir uns stellen. Unser Verstand ist sehr anpassungsfähig. Der innere Dialog funktioniert immer, die Frage ist nur, in welche Richtung Sie Ihre Gedanken lenken.  Stellen Sie sich negative Fragen, bekommen Sie die entsprechenden negativen Antworten.

Wenn Sie sich fragen:

  • Warum muss mir das immer passieren?

Formuliert Ihr Unterbewusstes eine Antwort wie:

  • Du ziehst das Unglück nun mal an!

Wenn Sie sich fragen:

  • Ich Idiot! Warum fällt mir nie etwas ein?

Hat Ihr Unterbewusstes eine Antwort parat:

  • Weil du einfach zu blöd bist!

Wenn Sie sich fragen:

  • Warum habe ich immer so ein Pech?

Antwortet Ihr Unterbewusstes:

  • Weil Du es nicht besser verdienst!

Diese Art von Fragen bringen Sie nur dazu, Ihre eigenen Minderwertigkeitsgefühle aufzuwärmen. Die Suche, die Sie über diese Fragen auslösen, schickt Sie immer weiter in die Hölle der Selbstzweifel. Das alles untergräbt Ihre Souveränität. Beachten Sie bitte auch eins: Diese Fragen sind rein auf Vergangenheit bezogen. Sie wälzen die immer gleichen Erfahrungen noch einmal im Hirn und verstärken dadurch die negativen Effekte. Das Vergangene ist geschehen, und es lässt sich nicht mehr ändern, egal wie lange Sie darüber grübeln. Es gibt kein Leben in der Vergangenheit. Ihr Leben passiert im Hier und Jetzt. Jedes Mal, wenn Sie emotional in der Vergangenheit feststecken, sollten Sie etwas ändern.

Größtes Hindernis zum Erfolg sind wir selbst! Transformieren Sie negative Fragen in positive oder konstruktive.

Weil unser Verstand so wunderbar adaptiv sein kann, können wir das ausnutzen. Wenn Sie sich die richtigen Fragen stellen, bekommen Sie Antworten, die Sie in Ihrer Entwicklung unterstützen.  Woran erkennen Sie nun positive Fragen? Positive Fragen sind auf das Hier und Jetzt ausgerichtet oder auf die Zukunft. Sie suchen nach Ansätzen und Strategien, die zu einer besseren Zukunft und cleverem Verhalten in der Zukunft führen.

Positive Fragen nach negativen Erlebnissen sind zum Beispiel:

  • Welche Möglichkeiten hätte ich, wenn mir etwas Ähnliches mal wieder passiert?
  • Was kann ich das nächste Mal sagen, um in so einer Situation besser zu handeln?
  • Wie kann ich das Problem lösen?

Wenn Sie sich also demnächst mal wieder im negativen Fragenmodus befinden, transformieren Sie diese Fragen ins Positive. Schreiben Sie sich jetzt die Fragen auf, die Sie sich zukünftig stellen wollen, um eine konstruktive Suche auszulösen:

  1. ______
  2. ______
  3. ______

Nehmen Sie sich Zeit und konzentrieren Sie sich auf Ihren inneren Dialog - Foto: alf loidl / pixelio.de

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